Stauden und Gräser – Natürlicher Wildwuchs, ganz pflegeleicht

Wenn es im Garten blüht und duftet, stellt sich Sommerstimmung ein. Doch die mittlerweile hohen, sommerlichen Temperaturen machen auch den Pflanzen zu schaffen. Wir empfehlen deshalb für sonnige Areale Stauden, Gehölze und Gräser, die hitzeresistenter sind als andere und auch mit kurzen Dürreperioden gut zurechtkommen. Achtet man bei der Auswahl der Stauden zusätzlich auf unterschiedliche Blütezeiten und steckt Blumenzwiebeln von Frühblühern zwischen die Präriegewächse, schafft man dauerhaft die Illusion, dass alle Pflanzen natürlich und nicht angeordnet gewachsen sind.

Stauden

Bekannt und nicht nur wegen seiner schönen Farbe sehr beliebt: der wärmeliebende, duftende Lavendel (Lavandula angustifolia), Magnet für Bienen und Schmetterlinge sowie prädestiniert neben Rosen als Schutz vor Schädlingen. Weniger bekannt, aber ebenfalls herrlich aromatisch ist die Fiederschnittige Blauraute (Perovskia abrotanoides). Bei diesem Halbstrauch verbreiten übrigens nicht die Blüten, sondern die Blätter ein angenehmes Parfüm und machen die Entspannung im Freien perfekt!

Gräser

Gräser können mit leuchtenden Farben beeindrucken, mit ungewöhnlichen Formen, Musterungen, mit attraktiven Blüten und Fruchtständen.
Filigranes Federgras neben leuchtend gelben Sonnenhüten, blauem Mannstreu und weinroter Fetthenne: bei einem Präriegarten werden blühende Stauden mit robusten Ziergräsern kombiniert.
Er besticht mit seiner eindrucksvollen Leichtigkeit und wilden Natürlichkeit. Hoch-Zeit des Präriegartens ist der Spätsommer, wenn die Sonne tief steht, die Farben der Pflanzen um die Wette leuchten und ein lauer Wind die Fruchtstände der Gräser sanft hin und her bewegt. Ganzjährige Freude ist garantiert!

Hochgras oder Kurzgras? Der Unterschied:

Stauden und Gräser aus der nordamerikanischen Kurzgrasprärie benötigen nur wenig Wasser, wie z.B. das Wimper-Perlgras (Melica ciliata).
Pflanzen aus der Hochgrasprärie bevorzugen dagegen einen nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden, wie die Rutenhirse (Panicum virgatum) oder das Reitgras (Calamagrostis acutiflora).

Sumpf- und Wasserpflanzen

Wasserpflanzen wie z.B. Schlangenwurz (Calla palustris), Fieberklee (Menyanthes trifoliata) und Gartenseerosen (Nymphea hybriden) sind nicht nur das optische I-Tüpfelchen eines jeden Gartenteichs, sondern Besuchermagnet für Libellen, Bienen, Frösche, Wasserläufer und Gartenbesitzer.

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